
Wie lernen Studierende in der Höheren Fachschule heute? Welche Lernformen helfen wirklich – und welche Rolle soll künstliche Intelligenz künftig dabei spielen?
In der neuen Folge von «HF unzensiert» sprechen Flamur, Chiara und Alexandra über ihre persönlichen Erfahrungen und darüber, was gutes Lernen für sie ausmacht.
Den eigenen Weg zum Lernen finden
Der Einstieg in die Höhere Fachschule kann eine Umstellung sein. Statt hauptsächlich Frontalunterricht gehören Selbststudium, Tutorate, Skills und eigenverantwortliches Lernen zum Alltag.
Alexandra erzählt offen, dass sie damit zu Beginn überfordert war. Erst mit der Zeit fand sie heraus, welche Lernmethode zu ihr passt – bei ihr waren es vor allem Mindmaps, mit denen sie Inhalte miteinander verknüpfen konnte.
Flamur lernte dagegen ganz anders: weniger durch stundenlanges Zusammenfassen, sondern vor allem im Austausch mit anderen. Über ein Thema sprechen, es erklären und gemeinsam diskutieren half ihm dabei, Zusammenhänge zu verstehen.
Die unterschiedlichen Erfahrungen zeigen: Die eine richtige Lernmethode gibt es nicht.
Lernen mit KI – hilfreich, aber nicht ohne Grenzen
Auch künstliche Intelligenz ist längst beim Lernen angekommen. In der Folge diskutieren die drei darüber, wo KI unterstützen kann – etwa beim Erstellen von Fragen, beim Erklären von Zusammenhängen oder bei der Prüfungsvorbereitung.
Gleichzeitig bleibt für Flamur ein entscheidender Punkt: In der Prüfung und später im Berufsalltag muss das Wissen selbst verstanden und angewendet werden können.
Die Frage ist deshalb nicht nur, was KI beim Lernen kann, sondern auch, was Lernende weiterhin selbst können müssen.
Theorie und Praxis müssen zusammenkommen
Ein weiteres zentrales Thema der Folge ist die Verbindung zwischen theoretischem Wissen und praktischer Erfahrung.
Skills-Trainings, Simulationen und unterschiedliche Lernsettings werden dabei durchaus unterschiedlich erlebt. Gerade diese verschiedenen Perspektiven machen die Diskussion spannend: Was hilft Quereinsteigenden? Was erleben Studierende mit einer beruflichen Vorbildung wie FaGe anders? Und wie viel praktische Erfahrung braucht es, damit theoretisches Wissen im Berufsalltag wirklich eingesetzt werden kann?
Für Flamur, Chiara und Alexandra ist klar: Gutes Lernen im Gesundheitswesen entsteht dort, wo Theorie, Praxis und Reflexion miteinander verbunden werden.
Welche Kompetenzen brauchen Gesundheitsfachpersonen in Zukunft?
Dabei geht es nicht nur um Wissen und Technik. Flamur spricht auch eine Kompetenz an, die im hektischen Berufsalltag schnell in den Hintergrund geraten kann: Empathie.
Wie gelingt es, trotz Zeitdruck und Routine die Bedürfnisse der Patient im Blick zu behalten? Und welchen Stellenwert sollten Caring, emotionale Kompetenz und der Mensch hinter einer Behandlung bereits während der Ausbildung haben?
Auch darüber diskutieren die drei in der neuen Folge.
Was sollte bleiben – und was darf sich verändern?
Mehr Austausch zwischen Studierenden, unterschiedliche Perspektiven kennenlernen, praktische Lernmöglichkeiten schaffen und neue Technologien sinnvoll einsetzen: Flamur, Chiara und Alexandra haben einige Ideen dazu, wie sich Lernen in der Höheren Fachschule weiterentwickeln könnte.
Gleichzeitig zeigt das Gespräch, dass vieles bereits funktioniert und erhalten bleiben sollte – insbesondere das selbstständige Lernen, der Austausch und die enge Verbindung von Theorie und Praxis.
Podcast anhören
Jetzt reinhören und mitdiskutieren: Wie lernst du am besten – und was sollte sich beim Lernen in der HF in Zukunft verändern?
In der vollständigen Folge von HF unzensiert – dem Podcast von Studis für Studis sprechen Robin, Rebecca und Regina offen über ihre Erfahrungen, ihre grössten Herausforderungen und ihre besten Lerntipps.
YouTube: https://youtu.be/Uqxiuz6blEA?si=PLjshUqxEuZ_e4zd
Spotify: https://open.spotify.com/episode/33j1I7fiV0Sys5eEUuq1sD?si=Pxeh3BFzSKGR21AFLBlDbw
Ausblick: Wenn alles zu viel wird: Mental gesund durch die HF
In der nächsten Folge am 8. September sprechen Flamur, Chiara, Alexandra und Moana über Belastung, mentale Gesundheit und Stress in der Höheren Fachschule und im Berufsalltag. Sie erzählen ehrlich, wann sie an ihre Grenzen kamen und wie sie gelernt haben, Warnsignale frühzeitig wahrzunehmen.
Eine persönliche Folge über Resilienz, Selbstfürsorge und die Frage, wie man in einem Gesundheitsberuf langfristig gesund bleibt.
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